Liturgie

Der Begriff „Liturgie“ ist vom altgriechischen Wort leiturgia („öffentlicher Dienst“) abgeleitet und bezeichnet den festgelegten Ablauf des Gottesdienstes – die Worte, Handlungen und Gesten, die in ihm vorkommen.

Gottesdienst als doppelter Dienst

Der Gottesdienst geschieht in zwei Richtungen: Einerseits ist er Gottes Dienst am Menschen – durch Predigt, Sakramente und Segen. Andererseits ist er der Dienst des Menschen vor Gott – durch Gesang, Gebet und Bekenntnis.

Der Gottesdienst gründet in der geschichtlichen Selbstoffenbarung Gottes. Er will an dieses Heilshandeln erinnern und es zugleich in Wort und Sakrament unmittelbar erfahrbar machen.

Die Kernelemente

Formen und Dauer des Gottesdienstes

Die Neuapostolische Kirche kennt zwei Gottesdienstformen: den Gottesdienst mit Sakramentsspendung (Hauptgottesdienst) und den Wortgottesdienst ohne Sakramentsspendung.

Haltung im Gottesdienst

Die Geistlichen halten den Gottesdienst im Bewusstsein der Gegenwart Gottes, sprechen klar und halten Blickkontakt mit der Gemeinde. Zu den gemeinschaftlichen Gebeten erhebt sich die Gemeinde und schließt die Augen.